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Top-Partner
  • CH 8447 Dachsen
Als Full-Service-Dienstleister erstrecken sich unsere Leistungen von der Beratung und Lösungsfindung über die Entwicklung...
6 Zertifikate
  • · DIN EN 15085-2 CL2
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN 6701-2
  • · ISO 9001
  • · IQNet
  • · EN 15085
50-99 Mitarbeiter
1996 gegründet
Top-Partner
  • CH 4552 Derendingen
Die Brönnimann Industrielackierwerke AG ist spezialisiert auf Roboterbeschichtungen, Pulverbeschichtungen sowie Nasslackierungen...
5 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · IQNet
  • · OHSAS 18001:2007
  • · ISO 14001:2015
  • · ISO 9001:2105
50-99 Mitarbeiter
Top-Partner
  • CH 4628 Wolfwil
Wir sind einer der wenigen Spritzbetriebe in der Schweiz, die eine umfassende Anlage für effizientes Entfetten, Spülen, ...
Top-Partner
  • CH 6142 Gettnau
Pulverbeschichtung, Nasslack, Trockeneinsstrahlen, Sand- und Staubstrahlen.
2 Zertifikate
  • · QUALICOAT
  • · ISO 9001:2015
10-19 Mitarbeiter
1995 gegründet
  • DE 97941 Tauberbischofsheim
Dienstleistungen: Industrieschreinerei, Pulverbeschichtung, Rohrlaser und Schlosserei Produkte: Spuckschutz, Mobile Bühnen...
1 Zertifikat
  • · GS-Zeichen
50-99 Mitarbeiter
1920 gegründet
  • DE 86441 Zusmarshausen
Wir, die Höhe GmbH, sind ein familiengeführtes Unternehmen in den Bereichen Schalldämmung, Anlagenbau, Ventilatoren und Pulverbeschichtung...
1 Zertifikat
  • · ISO 9001:2008
10-19 Mitarbeiter
1989 gegründet
  • DE 56651 Niederzissen
Antihaftbeschichtung, Pulverbeschichtung, Oberflächenbeschichtung, Entlackung, Sandstrahlen.
1 Zertifikat
  • · ISO 9001:2015
10-19 Mitarbeiter
1995 gegründet
  • AT 4611 Buchkirchen
Ihr kompetenter Partner für Pulverbeschichtung aus Oberösterreich
10-19 Mitarbeiter
1987 gegründet
  • DE 59229 Ahlen
Renner - die Spezialisten für Entsorgungsprodukte, Industrieprodukte, Feuerverzinkung, Pulverbeschichtung und Sonderanfertigungen...
50-99 Mitarbeiter
1923 gegründet
  • CH 9063 Stein
Sandstrahlen, Pulverbeschichten, Nasslackieren. Top Oberflächenbehandlungen zu fairen Preisen....
20-49 Mitarbeiter
2005 gegründet
  • DE 27321 Thedinghausen
Spezialgebiet Pulverbeschichtung von Großteilen bis 20 Meter Länge.
2 Zertifikate
  • · Qualisteelcoat C5
  • · EN 1090
10-19 Mitarbeiter
1992 gegründet
  • DE 51381 Leverkusen
Beizen, Verzinken, Spalten und Kaltnachwalzen von warmgewalztem Bandstahl, individuelle Rohrfertigung, Anlagen- und Appa...
20 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN 4113
  • · AD 2000-Merkblatt HP 0
  • · DIN EN 1090 EXC2
  • · DIN EN 13814
  • · DIN EN 1090-2
  • · DIN EN ISO 3834-3
  • · DIN 2303:2007
  • · DIN EN 15085-2 CL1
  • · UL-Certification
  • · DIN EN 15085-2
  • · DIN EN 764-5
  • · DIN EN 1090-3
  • · DIN EN ISO 3834-2
  • · DIN EN ISO 15614
  • · §19 WHG
  • · AD 2000-Merkblatt W 0
  • · DIN EN 1090 EXC3
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · DVGW
500-999 Mitarbeiter
1872 gegründet
  • DE 73434 Aalen
Pulverbeschichtung von Metallteilen für Maschinenbau, Schlossereien und Objekte. Stahl, Alu und verzinkte Metallteile....
9 Zertifikate
  • · DBS 918 340
  • · QIB
  • · DIN EN ISO 9001
  • · DIN EN 1090-1
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · DIN EN 1090-2
  • · REACH
  • · DIN EN ISO 12944-4
  • · DIN EN 1090-3
20-49 Mitarbeiter
1986 gegründet
  • DE 49090 Osnabrück
Unsere Kernkompetenz ist die Pulverbeschichtung....
2 Zertifikate
  • · DIN EN 1090-1
  • · DIN EN 1090-2
10-19 Mitarbeiter
2005 gegründet
  • DE 78194 Immendingen
Wir haben uns auf die Pulverbeschichtung spezialisiert mit Teilegrößen bis 2. 000x1. 500x1. 000 mm....
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001
10-19 Mitarbeiter
2007 gegründet
  • AT 4102 Goldwörth
Für jede Anwendung die richtige Pulverbeschichtung vom Einzelstück bis zur Großserie - moderne Anlagen für die Bearbeitung...
3 Zertifikate
  • · TIGER Drylac Series 68 Certified Applicator
  • · TIGER Drylac Series 29 Certified Applicator
  • · IGP-Zertifizierung
10-19 Mitarbeiter
1976 gegründet
  • DE 98694 Ilmenau,OT Gehren
Blechbearbeitung, Laserstrahlschneiden, Entgraten, Stahlbau, Schweißen, Pulverbeschichtung.
2 Zertifikate
  • · DIN EN 1090-2:2008+A1:2011
  • · DIN EN ISO 3834-2:2006
10-19 Mitarbeiter
1957 gegründet
  • CH 6033 Buchrain
Wir konstruieren kostenoptimierte Lösungen Wir verarbeiten rationell Stahl, Aluminium und Edelstahl bis 25mm Dicke Wir lackieren...
9 Zertifikate
  • · DIN EN 15085-2
  • · SN EN ISO 3834
  • · SN EN ISO 3834-2
  • · DIN 6701-2
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN EN 15085-2 CL1
  • · ISO 3834-2
  • · DIN6701 A2
  • · DIN6701 A3
200-499 Mitarbeiter
1962 gegründet
  • AT 8401 Kalsdorf bei Graz
Das Kerngeschäft, die Komponentenfertigung mit der ROTO GUSSTECHNIK stützt sich auf über 150 Jahre Erfahrung in der Besc...
4 Zertifikate
  • · ÖNORM EN ISO 9001:2008
  • · ISO 9001:2008
  • · VDA 6.1
  • · EN ISO 9001:2015
200-499 Mitarbeiter
1868 gegründet
  • DE 74382 Neckarwestheim
Pulverbeschichtung von Stahl-, Aluminiumteilen , Edelstahl und Stahlteilen, Strahlen, Glasperlenstrahlen, chemisches Entlacken
10-19 Mitarbeiter
2012 gegründet
  • CH 3176 Neuenegg
Engineering, Mechanische spanabhebende Fertigung, Blechbearbeitung, Schweissen, Pulverbeschichten, Montage, Reinraummontage...
2 Zertifikate
  • · SN EN ISO 9001:2015
  • · DIN EN ISO 13485:2016
100-199 Mitarbeiter
1913 gegründet
  • CH 8855 Wangen
Entwicklung, Engineering, Konstruktion, Lasern, Laserschneiden, Abkanten, Schweissen, verputzen, Pulverbeschichten, Runden...
10-19 Mitarbeiter
2009 gegründet
  • CH 6032 Emmen
Metallverarbeitung in jeder Form. Wir verarbeiten Bleche und Metall in jeder Form und Ausführung. Von Halbfabrikaten bis...
20-49 Mitarbeiter
2006 gegründet
  • DE 91541 Rothenburg
, z.B. durch Oberflächenveredelung in einer eigenen automatischen Pulverbeschichtungsanlage oder galvanische/organische Beschichtung...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 14001:2015
  • · DIN EN ISO 9001:2015
100-199 Mitarbeiter
1954 gegründet
  • DE 07747 Jena
Industriebeschriftungen, Industrielackierungen, Laserbeschriftungen, Etikettenherstellung auf PE- und Acrylatfolie, Mech...
9 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 14001
  • · DIN EN ISO 50001
  • · CSA
  • · OHSAS 18001
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · ISO 14001:2015
  • · ISO 50001:2011
  • · ISO 9001:2015
  • · OHSAS 18001:2007
50-99 Mitarbeiter
1999 gegründet
  • CH 9430 St.Margrethen
Kunststoffbeschichtungen in Nass- und Pulverlackverfahren, ein- oder mehrfarbigen Tampondruck, Montagearbeiten
1 Zertifikat
  • · SN EN ISO 9001:2008
20-49 Mitarbeiter
1971 gegründet
  • DE 90411 Nürnberg
Exklusive und kreative Konstruktionen aus Edelstahl! In unserer Schlosserei legen wir Wert auf Qualität, Kundenorientier...
1 Zertifikat
  • · DIN EN 1090 EXC3
10-19 Mitarbeiter
1998 gegründet
  • CH 5443 Niederrohrdorf
Blechformteile, Baugruppen, Systeme, Metalldrücken, Tiefziehen (hydromechanisch und konventionell), Zuschneiden, Stanzen...
4 Zertifikate
  • · OHSAS 18001
  • · DGRL 97/23/EG
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · DIN EN ISO 14001:2004
50-99 Mitarbeiter
1849 gegründet
  • CH 5734 Reinach AG
Alu Menziken Extrusion AG ist Ihr technologischer Partner für komplexe Strangpressprodukte, die höchste Anforderungen be...
5 Zertifikate
  • · ISO 14001
  • · ISO/TS 16949
  • · ISO 9001
  • · OHSAS 18001
  • · EN 9100
200-499 Mitarbeiter
1897 gegründet
  • AT 8430 Leibnitz
Seit 1999 Ihr kompetenter Partner im Bereich der Auftragsfertigung - Innovative Produkte und Dienstleistungen aus einer ...
4 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN EN ISO 3834-3
  • · DIN EN 1090-1
  • · DIN EN 15085-2 CL2
20-49 Mitarbeiter
1999 gegründet
  • CH 6052 Hergiswil
Blechbearbeitung, Stanzen, Schweißen, Laserschneiden, Abkanten, Baugruppen usw.
20-49 Mitarbeiter

Häufig gestellte Fragen zum Thema Pulverbeschichtung

Was ist eine Pulverbeschichtung?

Das elektrostatische Pulverbeschichten erfolgt mit Handsprühanlagen oder in ortsfesten Sprüheinrichtungen. Die klassische Pulverbeschichtung oder Pulverlackierung ist eine Oberflächentechnik, bei der Pulverlacke durch elektrostatische Auftragsverfahren auf das Werkstück aufgebracht werden. Bei diesem Verfahren wird Lackpulver durch einen Luftstrom zu einem elektrostatischen Sprühsystem hingeleitet. Es lassen sich zwei Sprühmethoden unterscheiden. Beim EPS-Verfahren (Korona-Beschichtung) werden die durch das System strömenden Pulverteilchen mithilfe einer Hochspannungsquelle mit mehreren 10.000 Volt aufgeladen. Dagegen erzeugen triboelektrische Pulversprühsysteme ihre Hochspannung mittels der Reibungselektrizität. Diese entsteht durch die Strömungsgeschwindigkeit des Pulver-Luft-Gemisches innerhalb der Sprühpistole selbst. Bei der Verfahrenstechnik der Pulverbeschichtung finden sich auch Kombinationen beider Systeme.

Die Pulverteilchen werden von dem geerdeten Werkstück angezogen und bleiben haften. Pulver, das sich nicht auf dem Beschichtungsobjekt niederschlägt, gerät in die Pulver-Rückgewinnungsanlage. Zum Schluss kommen die pulverbeschichteten Produkte in den Ofen, wo das Pulver bei 110 bis 250 Grad Celsius zu einem glatten Film aufgeschmolzen und vernetzt wird. Diese Beschichtungsmethode ist nicht nur umweltgerecht, sondern auch langzeitbeständig. Eine andere Methode der Pulverbeschichtung stellt das Wirbelsinterverfahren dar. Hier werden die zu beschichtenden Teile auf 200 Grad Celsius erhitzt. Beim Eintauchen in ein Becken mit fluidisiertem Pulver schmelzen die Pulverteilchen auf und erzielen eine relativ gleichmäßige, aber dicke Kunststoffschicht. Meist sind die Pulver Thermoplaste. Dadurch, dass sich die Schichttiefen schlechter steuern lassen, findet dieses Verfahren nicht so eine große Verbreitung wie die elektrostatische Pulverbeschichtung.

Wie läuft dieser Prozess bei Firmen für Pulverbeschichtung ab?

Die Pulverbeschichtung wird von Firmen mit besonderer Sorgfalt betrieben. Um der Explosions- und Brandgefahr sowie vielfältigen anderen Gefahrenpotenzialen entgegenzuwirken, müssen sie hohe Anforderungen und Auflagen erfüllen. Der Vorgang der Pulverbeschichtung besteht aus drei Prozessabläufen. Um optimale Ausgangsbedingungen für den Lackauftrag zu schaffen, beginnt eine Pulverlackierung mit der Vorbehandlung des zu beschichtenden Werkstücks. Zuerst müssen die Werkstücke an Halterungen zur Beförderung angebracht werden, wobei die elektrische Leitfähigkeit durch Erdung sichergestellt sein muss. In der industriellen Fertigung übernehmen automatische Fördereinrichtungen den Transport der Teile zum jeweils nächsten Arbeitsgang. Oft verbleiben die Werkstücke während des gesamten Ablaufs an den Werkstoffträgern. Zusätzlich kommen für Anwendungsgebiete mit hoher erforderlicher Flexibilität auch Handlackierungsanlagen zum Einsatz. Mit modernen Pulverbeschichtungsanlagen können sowohl kleine als auch große Produkte elektrostatisch appliziert werden. Nach gründlicher Reinigung der Produkte in einer vollautomatischen Waschstraße und mit unterstützenden mechanischen Anwendungen wie Bürsten, Strahlen oder Schleifen, folgt das Auftragen mehrerer Konversionsschichten. Diese dienen der Vergrößerung der Oberfläche und der Lackbindung. Danach müssen die Werkstücke trocknen. Für diesen Schritt empfehlen sich Haftwassertrockner.

Die Weiterverarbeitung verlangt, dass die Werkstücke absolut trocken sein müssen. Anschließend kann die Technik des Farbauftrags (Applikation) beginnen. Dieser Ablauf ist ebenso mit mehreren Arbeitsschritten verbunden. Zunächst werden die Lackpartikel innerhalb der Anlage fluidisiert, damit sie Fließeigenschaften gewinnen. Dann wird der Lack in einen Behälter gefördert und mit wiederaufbereitetem Rückgewinnungspulver vermischt. Bei der Förderung der Lackpartikel werden zwei Arbeitsgänge unterschieden. Während die Massenförderung den Transport des Lacks zwischen verschiedenen Behältern sicherstellt, gelangt durch die Präzisionsförderung das Pulver in die Lackierpistole. Bei diesem Arbeitsschritt muss eine exakte, gleichmäßige und pulsationsfreie Dosierung gewährleistet sein, um eine regelmäßige Beschichtung zu erreichen. Mit Sprühpistolen erfolgt schließlich die eigentliche Pulverbeschichtung. Dieser Vorgang erlaubt sowohl manuelle Applikationen als auch den Betrieb von Handlackierungsanlagen. Heutzutage präsentieren sich bereits viele größere Unternehmen mit vollautomatischer und digital gesteuerter Pulverlackierung. Häufig sind Pulversprühkabinen im Einsatz, aber auch Umkabinen, die höchsten Qualitätsanforderungen an eine Pulverbeschichtung entsprechen, gehören bereits zum Produktionsablauf einiger Unternehmen. Die Lackapplikation erzeugt eine elektrisch geladene Pulverwolke. Aufgrund elektrostatischer Ladung schlagen sich die Farbpartikel auf der Oberfläche nieder, bleiben haften und verbinden sich zu einer gleichmäßigen Pulverlackschicht. Jetzt geht es auf die Endphase zu, in der die Beschichtung gefestigt wird. In einem Einbrennofen oder Trockner erfolgt das Einbrennen oder Vernetzen der Pulverbeschichtung in die Werkstückoberfläche. Die Verweilzeit im Ofen resultiert aus der Summe von Haltezeit und Aufheizzeit. Wiederum sind die exakte Temperatur und die Verweilzeit abhängig vom Einbrennfenster des Lacks, dem Werkstücksdurchsatz und trocknerspezifische Faktoren. Die Haltezeit für eine Pulverbeschichtung lässt sich zwischen 5 und 30 Minuten festlegen.

Wo wird die Pulverbeschichtung eingesetzt?

Neben herkömmlichen Nasslacken setzen Industrie und Gewerbe immer häufiger Pulverbeschichtungen ein. Oberflächen von Blechteilen können durch dieses Verfahren nicht nur vor Korrosion geschützt, sondern auch optisch aufgewertet werden. Anfangs nur für Metalle, später mit dem Wirbelsinternverfahren zusätzlich für hitzebeständige Werkstoffe wie Glas und Keramik geeignet, wurde das Verfahren stetig weiter optimiert. Mit innovativen Technologien lässt sich Pulverbeschichtung inzwischen auch zur Veredelung anderer nichtmetallischer Oberflächen einsetzen. Dafür kommt eine Art Vorstreichfarbe, ein Primer, zum Einsatz. Dieser ersetzt die Wirkungsweise eines elektrischen Felds und funktioniert als Haftvermittler, an dem die Farbpartikel haften bleiben. Die Pulverbeschichtung ist heute vielseitig anwendbar. Neben Maschinen- und Fahrzeugkomponenten werden viele Alltagsgegenstände wie Haushaltsgeräte, aber auch Möbel, Heizkörper, Türen, Fenster, Geländer, Markisen und ganze Fassaden mit Pulverlack überzogen. Für die Verwendung in der Architektur erweist sich Pulverbeschichtung als sicheres und anerkanntes Veredelungsverfahren. Sie schützt die Substrate vor den Einflüssen unterschiedlicher Beanspruchungen und erfüllt vielseitige, dekorative und funktionale Anforderungen.

Welche Vorteile bietet die Pulverbeschichtung?

Die Zukunft gehört der elektrostatischen Pulverbeschichtung: Im Zeitalter von Nachhaltigkeit liegt das Pulverbeschichten voll im Trend. Gegenüber der klassischen Nasslackierung bietet das Verfahren deutliche Vorteile. Es ist nicht nur schneller, wirtschaftlicher und beständiger, sondern vor allem auch umweltfreundlicher. Bei der Pulverbeschichtung sind keine Lösungsmittel erforderlich, Umwelt- und Gesundheitsbelastung werden weitgehend vermieden. Alle flüchtigen Verbindungen werden gesammelt und wiederverwertet. Ebenso entstehen keine Lackabfälle, weil überschüssiges Pulver wieder eingesogen und neu gesprüht wird. Ein weiterer Vorteil ist die gleichmäßige Farbverteilung ohne Farbnasen, sodass sich eine erstklassige Oberflächenqualität ergibt. Darüber hinaus erzeugt das Verfahren der Pulverbeschichtung und Aushärtung im Vergleich zur Flüssiglackierung eine dickere Lackschicht. Dadurch erlangt der Werkstoff zahlreiche mechanische und chemische Vorzüge, wie beispielsweise Temperatur- und UV-Beständigkeit. Aufgrund guter dynamischer Eigenschaften ist Pulverbeschichtung auch beständiger gegen mechanische Einwirkungen. Pulverlack ist dauerhafter und robuster als gewöhnliche Lacke, es bilden sich weniger Risse, weil die pulverlackierten Oberflächen flexibel sind. Vorteilhaft ist auch, dass die beschichteten Werkstücke nach dem Abkühlen sofort nutzbar und sich gleich montieren lassen. Nicht zuletzt bietet die Pulverbeschichtung eine breite Farbpalette und große Auswahl an Effekten und Texturen, die eine individuelle Kreation ermöglichen. Die vielseitige Pulverbeschichtung als Alternative zur gewöhnlichen Lackierung von Bauteilen ist häufig sogar günstiger.

Welche Kosten können entstehen und wovon hängen diese ab?

Gegenüber der Nasslackierung benötigen Firmen für Pulverbeschichtung nicht nur weniger, sondern auch kostengünstiges Material, da keine teuren Lösungsmittel bei der Pulverlackierung notwendig sind. Der Preis für die Beschichtung mit Pulverlack richtet sich nach der Art, Größe und dem Zustand des Produkts sowie nach dem Aufwand der Vorbehandlung. Zunächst muss eine Entfettung und gründliche Reinigung durch ein spezielles Tauchbad erfolgen. Bevor das Lackpulver aufgetragen werden kann, ist das Sandstrahlen des Werkstoffs obligatorisch, um feste oder lose Verunreinigungen zu entfernen und die Oberfläche anzurauen. Auf diese Weise lässt sich ein perfektes Ergebnis erzielen. Preisvorteile ergeben sich auf jeden Fall, wenn das zu beschichtende Produkt bereits komplett entfettet und vorbereitet zur Pulverlackierung abgegeben wird. Die Pulverbeschichtung von Kleinteilen zur Aufbereitung kann sich durchaus lohnen. Oft ist eine Behandlung schon unter 60 Euro möglich. Dafür sieht das entsprechende Teil dann wie neu aus. Das Verfahren bietet einen guten Korrosionsschutz und sorgt für eine optisch attraktive Beschichtung. Es gelten allerdings sehr unterschiedliche Preise. Wenn kleine Werkstätten aus sozialen Projekten beauftragt werden, ergeben sich oftmals günstigere Preise. Dagegen kann die Ausführung bei einem spezialisierten Unternehmen der Oberflächentechnik eine große Preisspanne ergeben. Zudem ist die gewünschte Anzahl der Schichten ausschlaggebend für den Endpreis. Zusätzlich lassen sich günstige Angebote finden, wenn Mengenrabatte genutzt werden können. Auch die eigene Flexibilität zur Festlegung der Bearbeitungszeit spielt eine gewisse Rolle. Wenn keine kurzfristige und eilige Bearbeitung notwendig wird, lassen sich ebenfalls oft gute Preise verhandeln.