Ergebnisse für

Pulverbeschichtung

b+p AG
CH-6142 Gettnau
Pulverbeschichtung
Pulverbeschichtung ist eine Oberflächenveredelung auf Metallteilen wie Stahl, Aluminium oder entsprechend vorbehandelten Stahlteilen.
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Mott Mobile System GmbH & Co. KG
DE-97941 Tauberbischofsheim
Pulverbeschichtung
Ob Kleinmenge oder Großserie, ob automatische Pulverbeschichtung oder Beschichtung von Hand – Mott arbeitet termingerecht und hoch präzise. Auf Wunsch übernehmen wir auch die Logistik für Sie.
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Parksensoren
Dabei läuft die Pulverbeschichtung der Einparkhilfesensoren voll automatisiert ab. 2003 entwickelten wir ein Verfahren zur effizienten Pulverbeschichtung von Aluminiumtöpfen für Einparkhilfesensoren. Mittlerweile sind wir weltweit Marktführer und unsere Produkte werden im dreistelligen Millionenbereich nachgefragt.
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Der Anbieter hat 7 passende Produkte
Jud GmbH & Co. KG
DE-71336 Waiblingen
Pulverbeschichtung von Metallteilen
Pulverbeschichtungen gewährleisten höchsten Korrosionsschutz und ist deutlich umweltfreundlicher als herkömmliche Verfahren. Auf unserer automatisierte Durchlaufanlage beschichten wir für Sie! Plverbeschichtung, Pulverbeschichtung von Metallteilen, Durchlauf-Pulverbeschichtung, Pulverbeschichtung XL, XL-Bauteile pulverbeschichten.
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Der Anbieter hat 2 passende Produkte
Ihr kompetenter Partner für Pulverbeschichtung aus Oberösterreich...
CH-5275 Etzgen
Jehle AG
Wir machen Stanzteile, Biegeteile, Umformteile, Schweissen, Formenbau, Pulverbeschichtungen etc.
Entwicklung, Engineering, Konstruktion, Lasern, Laserschneiden, Abkanten, Schweissen, verputzen, Pulverbeschichten, Runden, Bohren, Lohnfertigung,...
Alu Menziken Extrusion AG
CH-5734 Reinach AG
OBERFLÄCHENVEREDELUNG
Wir beherrschen das farblose Anodisieren, Innen-Eloxieren, Pulverbeschichten und Bürsten, auch in Überlängen bis 13 Meter.
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Pulverbeschichtung
Beim Pulvern alle Farben möglich. Verwendung ausschließlich TGIC freier Pulver. Tribo- und Corona-Verfahren im Hand- oder Automatikbetrieb Auf Kundenwunsch auch 2 Schichten Pulver (Grundier- und Deckschicht)
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Der Anbieter hat 3 passende Produkte
Pulverbeschichten (2.200 x 850 x 1.200 mm)
Das Verfahren der Pulverbeschichtung ist bewährt und universell einsetzbar. Es bietet Ihren Produkten neben Schutz und Werterhalt ein weites Feld dekorativer und funktioneller Möglichkeiten. Bei der Pulverbeschichtung werden Epoxidharz-, Polyester- oder Mischpulver mit einem elektrostatischen Verfahren aufgebracht und bei 160 bis 200°C eingebrannt.
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wirth+co ag
CH-6033 Buchrain
Pulverbeschichten
Mit der Pulverlackierung lassen sich effiziente und kostengünstige Oberflächenbehandlungen realisieren. Unser Automat mit 10 Düsen ermöglicht ein rationelles, kostengünstiges Lackieren. Angedockte Handarbeitsplätze ermöglichen bei komplexeren Teilen eine manuelle Nachbesserung an für den Automaten schlecht zugänglichen Zonen.
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Der Anbieter hat 3 passende Produkte
CH-5443 Niederrohrdorf
Egro Industrial Systems AG
Blechformteile, Baugruppen, Systeme, Metalldrücken, Tiefziehen (hydromechanisch und konventionell), Zuschneiden, Stanzen, Roboterschweissen (MIG/MAG...
DE-86441 Zusmarshausen
Höhe GmbH
Wir, die Höhe GmbH, sind ein familiengeführtes Unternehmen in den Bereichen Schalldämmung, Anlagenbau, Ventilatoren und Pulverbeschichtung.
e. Luterbach AG
CH-6024 Hildisrieden
Pulverbeschichtungsanlagen
Die Einsatzbereiche und die Produktvielfalt der Pulverbeschichtung nehmen beständig zu, da das Pulvern eine umweltfreundliche Alternative zum Lackieren darstellt und zugleich einen sehr guten Korrosionsschutz bietet.
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Roto Frank Austria GmbH
AT-8401 Kalsdorf bei Graz
TruMatic 7000
Verzinken am Gestell RotoSil, Pulverbeschichtung Anfrage: möglichst mit einem DXF-File
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Der Anbieter hat 2 passende Produkte
Pulverbeschichten / Pulverbeschichtung
Pulverbeschichten von Bauteilen aller Art in verschiedenen RAL- und NCS-Farbtönen bzw. bei Bedarf nach individuellen Farbmischungen Oberflächenausbildungen und Glanzgrade (auszugsweise): - glatt, feinstruktur, oder grobstruktur - matt, seidenglänzend, oder glänzend Qualität: - Innenbereichsqualität - Außenbereichsqualität
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Der Anbieter hat 2 passende Produkte
PULVERBESCHICHTUNG
Wir sind Ihr Partner für individuelle Pulverbeschichtung.
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Der Anbieter hat 2 passende Produkte
DE-83209 Prien am Chiemsee
Mey Maschinenbau Prien GmbH & Co. KG.
Mey Maschinenbau Prien konstruiert, produ­ziert und optimiert seit mehr als 50 Jahren fein­me­cha­nische OEM-Produkte in verschie­den­­sten Bran­chen...
Wir stellen Vollacryl-Buchstaben, Profilbuchstaben, Transparente, Pylone und Stelen, Ausstecker und Fahnen, Spanntuchtransparente sowie Metallbauteile...
Sandstrahlen PLUS GmbH
CH-9463 Oberriet
Sandstrahlen mittels Korund im Werk
Wir bereiten Objekte verschiedenster Dimensionen professionell, durch Sandstrahlen mit Normalkorund, für die Weiterbehandlung zum Lackieren, Pulverbeschichten und Verzinken vor. Normalkorund (Aluminiumoxid braun) ist ein eisenfreies Mehrwegstrahlmittel mit kantigem Korn. Das Material ist enorm standfest und vereint die Eigenschaften zäh und hart.
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Eloxal Müller GmbH
DE-87700 Memmingen
Pulverbeschichten
Anwendungsbereiche: Pulverbeschichtungen werden bei unterschiedlichsten Produkten angewendet, die gleichzeitig das Rohmaterial schützen und verschönern. Beispielhaft einige Bereiche: Möbelbau, Fassadenbau, Fenster- und Türrahmen, Sonnenschutz, Solarsysteme, Aluminiumprofile für unterschiedlichste Anwendungen, Blechverkleidungen, Fahrzeugbau usw.
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Kompetenter Partner privater und industrieller Auftraggeber für die Oberflächenbehandlung im Rheintal und der gesamten Ostschweiz.
AT-4675 Weibern
MKW Holding GmbH
Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen mit den Kernkompetenzen METALL, KUNSTSTOFF, PULVERBESCHICHTUNG & SANITÄR.
Wir bieten Laserschneiden, Abkanten, Schweißen, Pulverbeschichten.
SINOP SMP
CZ-370 01 Homole
Oberflächen­behandlung
Pulverlackierung setzt die modernsten Technologien zum Auftragen von farbigen Pulverkunststoffen ein. Dazu kommt es mit Hilfe der automatischen chemischen Vorbehandlung, der automatischen oder manuellen Sprühbox und des Brennofens. Die Pulverlackierung verfügt über ganze Reihe von Vorteilen - sie ist umweltfreundlich, wirtschaftlich und das Ergebnis ist hochwertig.
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GUAX Axel Gümpel PPS
CH-6289 Hämikon
OBERFLÄCHENBEARBEITUNG
Härten QPQ 90 Verchromen Galvanisieren Pulverbeschichten . Eloxieren
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Gema Central Europe GmbH
AT-2601 Sollenau
Abdeckband Polyester grün, ideal für Pulverbeschichtung
Grüner Polyester-Film mit einer Stärke von 0,05 mm und einem Silikon-Kleber von 0,04 mm Stärke. • Hitzebeständig bis 204°C • Sehr gute Säurebeständigkeit • Das ideale Band für messerscharfe Trennkanten • Reißfest und rückstandsfrei zu entfernen • Wir sind auch spezialisiert in der Fertigung kleiner und großer Serien, Stanzformen nach Muster oder Zeichnung • Bei Doppel- bzw. Zweifarb-Beschichtung
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Der Anbieter hat 2 passende Produkte
Buser Oberflächentechnik AG
CH-3428 Wiler b. Utzenstorf
Kunststoffbeschichtungen
Vorbereitende Prozesse Eingangsprüfen Reinigen Strahlen/Passivieren Maskieren Beschichtungsverfahren Nasslackieren Elektrostatisches Pulverbeschichten Wirbelsintern Flammspritzen Nachbehandlung Ofensintern Drehen/Schleifen/Läppen/Honen Glasperlenstrahlen, Elektropolieren Montieren von Baugruppen Qualitätssicherung Messen von Schichtdicken Prüfen auf Porenfreiheit
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TTM Coating (Traitements Thermiques SA) wurde 1964 gegründet und ist einer der Schweizer Pioniere in der Beschichtung von Industrieteilen mit technischen...
AUSTREX Ges.m.b.H.
AT-4181 Oberneukirchen
Oberflächenbehandlung von Metallen
Oberflächenbehandlung von Metallen eichen von der Pulverbeschichtung, galvanisch bzw. chemisch Vernickeln, über Phosphatieren, Brünieren, Chromatieren, und Verchromen bis zu Verzinken und natürlich Lackieren.
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Häufig gestellte Fragen zum Thema Pulverbeschichtung

Was ist eine Pulverbeschichtung?

Das elektrostatische Pulverbeschichten erfolgt mit Handsprühanlagen oder in ortsfesten Sprüheinrichtungen. Die klassische Pulverbeschichtung oder Pulverlackierung ist eine Oberflächentechnik, bei der Pulverlacke durch elektrostatische Auftragsverfahren auf das Werkstück aufgebracht werden. Bei diesem Verfahren wird Lackpulver durch einen Luftstrom zu einem elektrostatischen Sprühsystem hingeleitet. Es lassen sich zwei Sprühmethoden unterscheiden. Beim EPS-Verfahren (Korona-Beschichtung) werden die durch das System strömenden Pulverteilchen mithilfe einer Hochspannungsquelle mit mehreren 10.000 Volt aufgeladen. Dagegen erzeugen triboelektrische Pulversprühsysteme ihre Hochspannung mittels der Reibungselektrizität. Diese entsteht durch die Strömungsgeschwindigkeit des Pulver-Luft-Gemisches innerhalb der Sprühpistole selbst. Bei der Verfahrenstechnik der Pulverbeschichtung finden sich auch Kombinationen beider Systeme.

Die Pulverteilchen werden von dem geerdeten Werkstück angezogen und bleiben haften. Pulver, das sich nicht auf dem Beschichtungsobjekt niederschlägt, gerät in die Pulver-Rückgewinnungsanlage. Zum Schluss kommen die pulverbeschichteten Produkte in den Ofen, wo das Pulver bei 110 bis 250 Grad Celsius zu einem glatten Film aufgeschmolzen und vernetzt wird. Diese Beschichtungsmethode ist nicht nur umweltgerecht, sondern auch langzeitbeständig. Eine andere Methode der Pulverbeschichtung stellt das Wirbelsinterverfahren dar. Hier werden die zu beschichtenden Teile auf 200 Grad Celsius erhitzt. Beim Eintauchen in ein Becken mit fluidisiertem Pulver schmelzen die Pulverteilchen auf und erzielen eine relativ gleichmäßige, aber dicke Kunststoffschicht. Meist sind die Pulver Thermoplaste. Dadurch, dass sich die Schichttiefen schlechter steuern lassen, findet dieses Verfahren nicht so eine große Verbreitung wie die elektrostatische Pulverbeschichtung.

Wie läuft dieser Prozess bei Firmen für Pulverbeschichtung ab?

Die Pulverbeschichtung wird von Firmen mit besonderer Sorgfalt betrieben. Um der Explosions- und Brandgefahr sowie vielfältigen anderen Gefahrenpotenzialen entgegenzuwirken, müssen sie hohe Anforderungen und Auflagen erfüllen. Der Vorgang der Pulverbeschichtung besteht aus drei Prozessabläufen. Um optimale Ausgangsbedingungen für den Lackauftrag zu schaffen, beginnt eine Pulverlackierung mit der Vorbehandlung des zu beschichtenden Werkstücks. Zuerst müssen die Werkstücke an Halterungen zur Beförderung angebracht werden, wobei die elektrische Leitfähigkeit durch Erdung sichergestellt sein muss. In der industriellen Fertigung übernehmen automatische Fördereinrichtungen den Transport der Teile zum jeweils nächsten Arbeitsgang. Oft verbleiben die Werkstücke während des gesamten Ablaufs an den Werkstoffträgern. Zusätzlich kommen für Anwendungsgebiete mit hoher erforderlicher Flexibilität auch Handlackierungsanlagen zum Einsatz. Mit modernen Pulverbeschichtungsanlagen können sowohl kleine als auch große Produkte elektrostatisch appliziert werden. Nach gründlicher Reinigung der Produkte in einer vollautomatischen Waschstraße und mit unterstützenden mechanischen Anwendungen wie Bürsten, Strahlen oder Schleifen, folgt das Auftragen mehrerer Konversionsschichten. Diese dienen der Vergrößerung der Oberfläche und der Lackbindung. Danach müssen die Werkstücke trocknen. Für diesen Schritt empfehlen sich Haftwassertrockner.

Die Weiterverarbeitung verlangt, dass die Werkstücke absolut trocken sein müssen. Anschließend kann die Technik des Farbauftrags (Applikation) beginnen. Dieser Ablauf ist ebenso mit mehreren Arbeitsschritten verbunden. Zunächst werden die Lackpartikel innerhalb der Anlage fluidisiert, damit sie Fließeigenschaften gewinnen. Dann wird der Lack in einen Behälter gefördert und mit wiederaufbereitetem Rückgewinnungspulver vermischt. Bei der Förderung der Lackpartikel werden zwei Arbeitsgänge unterschieden. Während die Massenförderung den Transport des Lacks zwischen verschiedenen Behältern sicherstellt, gelangt durch die Präzisionsförderung das Pulver in die Lackierpistole. Bei diesem Arbeitsschritt muss eine exakte, gleichmäßige und pulsationsfreie Dosierung gewährleistet sein, um eine regelmäßige Beschichtung zu erreichen. Mit Sprühpistolen erfolgt schließlich die eigentliche Pulverbeschichtung. Dieser Vorgang erlaubt sowohl manuelle Applikationen als auch den Betrieb von Handlackierungsanlagen. Heutzutage präsentieren sich bereits viele größere Unternehmen mit vollautomatischer und digital gesteuerter Pulverlackierung. Häufig sind Pulversprühkabinen im Einsatz, aber auch Umkabinen, die höchsten Qualitätsanforderungen an eine Pulverbeschichtung entsprechen, gehören bereits zum Produktionsablauf einiger Unternehmen. Die Lackapplikation erzeugt eine elektrisch geladene Pulverwolke. Aufgrund elektrostatischer Ladung schlagen sich die Farbpartikel auf der Oberfläche nieder, bleiben haften und verbinden sich zu einer gleichmäßigen Pulverlackschicht. Jetzt geht es auf die Endphase zu, in der die Beschichtung gefestigt wird. In einem Einbrennofen oder Trockner erfolgt das Einbrennen oder Vernetzen der Pulverbeschichtung in die Werkstückoberfläche. Die Verweilzeit im Ofen resultiert aus der Summe von Haltezeit und Aufheizzeit. Wiederum sind die exakte Temperatur und die Verweilzeit abhängig vom Einbrennfenster des Lacks, dem Werkstücksdurchsatz und trocknerspezifische Faktoren. Die Haltezeit für eine Pulverbeschichtung lässt sich zwischen 5 und 30 Minuten festlegen.

Wo wird die Pulverbeschichtung eingesetzt?

Neben herkömmlichen Nasslacken setzen Industrie und Gewerbe immer häufiger Pulverbeschichtungen ein. Oberflächen von Blechteilen können durch dieses Verfahren nicht nur vor Korrosion geschützt, sondern auch optisch aufgewertet werden. Anfangs nur für Metalle, später mit dem Wirbelsinternverfahren zusätzlich für hitzebeständige Werkstoffe wie Glas und Keramik geeignet, wurde das Verfahren stetig weiter optimiert. Mit innovativen Technologien lässt sich Pulverbeschichtung inzwischen auch zur Veredelung anderer nichtmetallischer Oberflächen einsetzen. Dafür kommt eine Art Vorstreichfarbe, ein Primer, zum Einsatz. Dieser ersetzt die Wirkungsweise eines elektrischen Felds und funktioniert als Haftvermittler, an dem die Farbpartikel haften bleiben. Die Pulverbeschichtung ist heute vielseitig anwendbar. Neben Maschinen- und Fahrzeugkomponenten werden viele Alltagsgegenstände wie Haushaltsgeräte, aber auch Möbel, Heizkörper, Türen, Fenster, Geländer, Markisen und ganze Fassaden mit Pulverlack überzogen. Für die Verwendung in der Architektur erweist sich Pulverbeschichtung als sicheres und anerkanntes Veredelungsverfahren. Sie schützt die Substrate vor den Einflüssen unterschiedlicher Beanspruchungen und erfüllt vielseitige, dekorative und funktionale Anforderungen.

Welche Vorteile bietet die Pulverbeschichtung?

Die Zukunft gehört der elektrostatischen Pulverbeschichtung: Im Zeitalter von Nachhaltigkeit liegt das Pulverbeschichten voll im Trend. Gegenüber der klassischen Nasslackierung bietet das Verfahren deutliche Vorteile. Es ist nicht nur schneller, wirtschaftlicher und beständiger, sondern vor allem auch umweltfreundlicher. Bei der Pulverbeschichtung sind keine Lösungsmittel erforderlich, Umwelt- und Gesundheitsbelastung werden weitgehend vermieden. Alle flüchtigen Verbindungen werden gesammelt und wiederverwertet. Ebenso entstehen keine Lackabfälle, weil überschüssiges Pulver wieder eingesogen und neu gesprüht wird. Ein weiterer Vorteil ist die gleichmäßige Farbverteilung ohne Farbnasen, sodass sich eine erstklassige Oberflächenqualität ergibt. Darüber hinaus erzeugt das Verfahren der Pulverbeschichtung und Aushärtung im Vergleich zur Flüssiglackierung eine dickere Lackschicht. Dadurch erlangt der Werkstoff zahlreiche mechanische und chemische Vorzüge, wie beispielsweise Temperatur- und UV-Beständigkeit. Aufgrund guter dynamischer Eigenschaften ist Pulverbeschichtung auch beständiger gegen mechanische Einwirkungen. Pulverlack ist dauerhafter und robuster als gewöhnliche Lacke, es bilden sich weniger Risse, weil die pulverlackierten Oberflächen flexibel sind. Vorteilhaft ist auch, dass die beschichteten Werkstücke nach dem Abkühlen sofort nutzbar und sich gleich montieren lassen. Nicht zuletzt bietet die Pulverbeschichtung eine breite Farbpalette und große Auswahl an Effekten und Texturen, die eine individuelle Kreation ermöglichen. Die vielseitige Pulverbeschichtung als Alternative zur gewöhnlichen Lackierung von Bauteilen ist häufig sogar günstiger.

Welche Kosten können entstehen und wovon hängen diese ab?

Gegenüber der Nasslackierung benötigen Firmen für Pulverbeschichtung nicht nur weniger, sondern auch kostengünstiges Material, da keine teuren Lösungsmittel bei der Pulverlackierung notwendig sind. Der Preis für die Beschichtung mit Pulverlack richtet sich nach der Art, Größe und dem Zustand des Produkts sowie nach dem Aufwand der Vorbehandlung. Zunächst muss eine Entfettung und gründliche Reinigung durch ein spezielles Tauchbad erfolgen. Bevor das Lackpulver aufgetragen werden kann, ist das Sandstrahlen des Werkstoffs obligatorisch, um feste oder lose Verunreinigungen zu entfernen und die Oberfläche anzurauen. Auf diese Weise lässt sich ein perfektes Ergebnis erzielen. Preisvorteile ergeben sich auf jeden Fall, wenn das zu beschichtende Produkt bereits komplett entfettet und vorbereitet zur Pulverlackierung abgegeben wird. Die Pulverbeschichtung von Kleinteilen zur Aufbereitung kann sich durchaus lohnen. Oft ist eine Behandlung schon unter 60 Euro möglich. Dafür sieht das entsprechende Teil dann wie neu aus. Das Verfahren bietet einen guten Korrosionsschutz und sorgt für eine optisch attraktive Beschichtung. Es gelten allerdings sehr unterschiedliche Preise. Wenn kleine Werkstätten aus sozialen Projekten beauftragt werden, ergeben sich oftmals günstigere Preise. Dagegen kann die Ausführung bei einem spezialisierten Unternehmen der Oberflächentechnik eine große Preisspanne ergeben. Zudem ist die gewünschte Anzahl der Schichten ausschlaggebend für den Endpreis. Zusätzlich lassen sich günstige Angebote finden, wenn Mengenrabatte genutzt werden können. Auch die eigene Flexibilität zur Festlegung der Bearbeitungszeit spielt eine gewisse Rolle. Wenn keine kurzfristige und eilige Bearbeitung notwendig wird, lassen sich ebenfalls oft gute Preise verhandeln.