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  • DE 77836 Rheinmünster
Die Vereinbarkeit eines optimalen Verhältnisses der oftmals schwer vereinbarenden Anforderungen an Optik, Korrosionsschutz...
4 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN ISO 9001:2015
  • · ISO 50001:2011
  • · ISO 14001:2015
200-499 Mitarbeiter
1987 gegründet
  • DE 58313 Herdecke
Viele Einsatzmöglichkeiten, ein Anspruch: exzellenter Oberflächenschutz. Entdecken Sie unsere Beschichtungs-Expertise!
6 Zertifikate
  • · Top Innovator 2018
  • · Top Employers Germany
  • · DIBt-Zulassung
  • · DIN EN ISO 14001
  • · EMAS
  • · DIN EN ISO 9001:2000
1000+ Mitarbeiter
1980 gegründet
  • CH 9063 Stein
Sandstrahlen, Pulverbeschichten, Nasslackieren. Top Oberflächenbehandlungen zu fairen Preisen. Klein- und Grossanlagen f...
20-49 Mitarbeiter
2005 gegründet
  • DE 83064 Raubling
versteht man die Ober- flächenbehandlung eines Materials oder Werkstückes durch Einwirkung von Sand als Schleifmittel gegen Rost...
10-19 Mitarbeiter
1996 gegründet
  • DE 70771 Leinfelden-Echterdingen
Verpackungssysteme - nachhaltige Verpackungen - umweltgerechte Verpackungen - Drei eigene Verpackungs-Design-Center in Deutschland - Korrosionsschutz-Profis...
3 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN EN ISO 14001:2015
  • · DIN EN ISO 50001:2011
200-499 Mitarbeiter
1920 gegründet
  • DE 35606 Solms
Die ATC Beschichtung ist eine extrem harte, dichte, präzise, sehr dünne und hochreine Chrombeschichtung, die auf alle Me...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001
50-99 Mitarbeiter
1987 gegründet
  • DE 73431 Aalen
Die Beschichtung von Temperiersystemen – ob gebohrt, gefügt, lasergeneriert oder als Hybridsystem - als dauerhafter Schutz...
20-49 Mitarbeiter
2016 gegründet
  • DE 02733 Cunewalde
1K-Lack, 2K-Lack, Hydrolack, Klarlack, Softlack und Laserlack wird verarbeitet. Neben der Lackierung bieten wir Ihnen St...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2015
50-99 Mitarbeiter
2003 gegründet
  • DE 75015 Bretten
Die Gerweck GmbH Oberflächentechnik ist eines der führenden Dienstleistungsunternehmen für die galvanische Oberflächenbe...
3 Zertifikate
  • · ISO 50003:2015
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · IATF 16949:2016
100-199 Mitarbeiter
1981 gegründet
  • DE 74382 Neckarwestheim
Pulverbeschichtung von Stahl-, Aluminiumteilen , Edelstahl und Stahlteilen, Strahlen, Glasperlenstrahlen, chemisches Ent...
10-19 Mitarbeiter
2012 gegründet
  • DE 46049 Oberhausen
Unser Aufgabenbereich umfasst den Korrosionsschutz in der Industrie ebenso wie in der Landwirtschaft.
20-49 Mitarbeiter
1992 gegründet
  • DE 09116 Chemnitz
IWB Werkstofftechnologie GmbH mit Sitz in Chemnitz ist ein Unternehmen, das sich auf den Einsatz moderner Beschichtungst...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
20-49 Mitarbeiter
1991 gegründet
  • DE 74354 Besigheim
sind Systemanbieter für die metallverarbeitende Industrie und haben uns auf die Bereiche Kühlschmierstoff, Teilereinigung, Korrosionsschutz...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 14001
  • · DIN EN ISO 9001:2015
20-49 Mitarbeiter
2013 gegründet
  • DE 72666 Neckartailfingen
Korrosionsschutz, Montageerleichertung oder Antihaftbeschichtung, mit Ptfe (Teflon/Xylan), Pfa, Fep, Etfe, Halar, Peek, Sol-Gel...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
5-9 Mitarbeiter
2012 gegründet
  • DE 58840 Plettenberg
Kleinteile-Feuerverzinkung, der galvanischen Verzinkung, der Phosphatierung und der mechanischen Verzinkung bieten wir Ihnen einen optimalen Korrosionsschutz...
4 Zertifikate
  • · VDA 6.1
  • · ISO 50001:2011
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DASt-Richtlinie 022
50-99 Mitarbeiter
1929 gegründet
  • AT 4600 Wels
AvenariusAgro ist ein führender Bauchemie-Hersteller und schafft Sicherheit durch Kompetenz bei Bauwerksabdichtungen, Korrosionsschutz...
2 Zertifikate
  • · CE-Kennzeichnung
  • · ÖNORM EN ISO 9001:2015
100-199 Mitarbeiter
1894 gegründet
  • DE 56651 Niederzissen
Antihaftbeschichtung, Pulverbeschichtung, Oberflächenbeschichtung, Entlackung, Sandstrahlen.
1 Zertifikat
  • · ISO 9001:2015
10-19 Mitarbeiter
1995 gegründet
  • DE 92551 Stulln
Dreh- und Angelpunkt unseres Unternehmens ist die Anwendungstechnik. Die NABU-Experten der Anwendungstechnik sind Ihre ...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001
  • · DIN EN ISO 14001
20-49 Mitarbeiter
1993 gegründet
  • DE 67166 Otterstadt
Dazu gehören die Durchführung von Wasseranalysen, Korrosions- und Ablagerungsmessungen, die Analyse von Systemdaten, sowie...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
10-19 Mitarbeiter
1993 gegründet
  • DE 35633 Lahnau
Als Hersteller von Trockenmittelbeuteln und Trockenmittellösungen spezialisieren wir uns seit über 25 Jahren auf den Schutz...
1 Zertifikat
  • · ISO 9001:2015
50-99 Mitarbeiter
1991 gegründet
  • DE 65719 Hofheim
Herstellung, Entwicklung und Handel von technischen Hilfsstoffen wie Trennmittel, Gleitmitteln, Schmierstoffen, Entschäu...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
5-9 Mitarbeiter
1977 gegründet
  • DE 33813 Oerlinghausen
Kühlschmierstoffe, Schneidöle, Trennmittel für die Schweißtechnik, Rostschutzprodukte, Spezialpasten für das Kunststoffs...
3 Zertifikate
  • · OHSAS 18001
  • · DIN EN ISO 14001
  • · DIN EN ISO 9001
20-49 Mitarbeiter
1961 gegründet
  • DE 08056 Zwickau
Ihr Experte für Agrar und Biogas. Wir optimieren Ihre Anlagen und Betriebe seit 1981.
10-19 Mitarbeiter
2013 gegründet
  • DE 14547 Beelitz
Vertrieb von chemischen und technischen Produkten zur Optimierung von Produktionsprozessen. Unsere mikrobiologischen Pro...
10-19 Mitarbeiter
2001 gegründet
  • CH 5612 Villmergen
INNO-PACK GmbH, ist seit 1996 ein erfolgreiches Unternehmen im Verpackungsbereich, mit Kernkompetenzen in den Sparten Ka...
5-9 Mitarbeiter
1996 gegründet
  • DE 86943 Thaining
GusChem ist die Adresse für qualifizierte Metallreinigungs-, Wasser- und Abwasserchemie.
5-9 Mitarbeiter
1993 gegründet
  • AT 5400 Hallein
Wir entwickeln Korrosions- und Verschleißschutzsysteme für und mit nationalen und internationalen Anlagenbauern.
20-49 Mitarbeiter
1988 gegründet
  • CH 6331 Hünenberg
Werkzeug- Vorrichtungs- Anlagen,Normalien, Normteilen, Heizelementen,Wärmeschutzsystemen,STEINEL-Normalien Programm,Zent...
5-9 Mitarbeiter
1966 gegründet
  • DE 81249 München
Korrosionsschutz für Metalle in allen Fertigungs-, Lagerungs- und Transportphasen.
5 Zertifikate
  • · RoHS
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · REACH
  • · TRGS 615
  • · DIN EN ISO 9001:2015
20-49 Mitarbeiter
2007 gegründet
  • CH 3294 Büren an der Aare
Sandstrahlen, Spritzverzinken, Korrosionsschutz, Naßlacke.
1-4 Mitarbeiter
1965 gegründet
  • CH 6012 Obernau
Die Lactipar AG ist ein Schweizer Unternehmen, welches sich mit diversen Fragen der Hygiene auseinandersetzt. Herstellun...
1 Zertifikat
  • · SN EN ISO 9001:2008
20-49 Mitarbeiter

Häufig gestellte Fragen zum Thema Korrosionsschutz

Was ist Korrosionsschutz?

Unter Korrosionsschutz werden Maßnahmen verstanden, die zur Vermeidung von Schäden dienen, welche an Bauteilen infolge von Korrosion entstehen können. Dabei handelt es sich bei Korrosion um eine Reaktion, bei der ein Werkstoff mit seiner Umgebung reagiert. Bei dem Werkstoff handelt es sich hierbei meist um metallische Materialien. Jedoch wird auch im Rahmen von anderen Werkstoffen wie Glas, Kunststoff oder weiteren Baustoffen der Begriff der Korrosion heutzutage angewandt. Diese Werkstoffe sind während ihrer Lebensdauer der dauerhaften Einwirkung von angreifenden Elementen aus der Umgebung, wobei es sich um Luft, Wasser oder Säure handelt, ausgesetzt. Die Folge der dabei entstehenden chemischen Reaktion ist eine messbare Veränderung des Werkstoffes, wobei von einem Korrosionsschaden gesprochen wird.

Ein solcher Korrosionsschaden kann je nach Stärke der Korrosion zu einer Funktionsbeeinträchtigung des damit verbundenen Bauteils oder Systems beitragen. Um diese chemischen Korrosionsprozesse zu vermeiden, können unterschiedliche Verfahren und Vorgehensweisen angewandt werden, die im Allgemeinen als Korrosionsschutz bezeichnet werden. Allerdings kann auch mithilfe dieser Schutzmaßnahmen eine absolute Korrosionsbeständigkeit des Werkstoffes nicht erreicht werden. Vielmehr zielen ergriffene Maßnahmen zum Korrosionsschutz darauf ab, die Geschwindigkeit sowie das Ausmaß einer Korrosion zu verlangsamen sowie zu reduzieren. So sollen eine Veränderung des Werkstoffes und folglich auch die Schädigung des damit verbundenen Bauteils oder Systems während dessen Lebenszeit verhindert werden.

Warum ist Korrosionsschutz wichtig?

Werden Bauteile ohne Maßnahmen zum Korrosionsschutz ihrer Umgebung und deren Einflüsse ausgesetzt, kann dies schwerwiegende Korrosionsschäden verursachen. Die Folge ist eine deutlich spürbare Funktionsbeeinträchtigung dieser Teile, wodurch die Lebensdauer von gesamten Bauteilen oder Systemen beeinflusst wird. Dieser Folge kann mithilfe eines geeigneten Korrosionsschutzes entgegengewirkt werden. Daher ist ein Korrosionsschutz besonders für den Erhalt der Funktionstüchtigkeit und somit auch der Lebensdauer von Bauteilen wichtig.

Aktiver oder passiver Korrosionsschutz?

Um Werkstoffe vor Korrosion zu schützen, kann ein aktiver oder ein passiver Korrosionsschutz angewandt werden. Doch wie unterscheiden sich diese beiden Maßnahmen voneinander?

Passiver Korrosionsschutz:

Bei der Variante des passiven Korrosionsschutzes werden Maßnahmen ergriffen, welche Werkstoffe durch eine abschirmende Wirkung vor korrosiven Medien aus der Umgebung schützen. Infolge dieser Abschirmung soll eine Reaktion des Werkstoffes mit angreifenden Elementen aus der Umgebung, wie Luft, Wasser oder Säure, verhindert werden. Erreicht wird eine Abschirmung des Werkstoffes unter anderem mit einem geeigneten Überzug, der beispielsweise aus einer Konversionsschicht durch Phosphatierung, einer Eloxalschicht oder einer Harteloxalschicht besteht. Auch Chromatierungen oder andere Umwandlungsschichten mit nichtmetallischem Charakter werden als Überzug verwendet. Ein spezieller Überzug wird durch eine Feuerverzinkung erreicht, welche eine schützende Passivierungsschicht auf dem Werkstoff ausbildet.

Des Weiteren kann eine Abschirmung auch mithilfe einer passenden Beschichtung des Werkstoffes erzielt werden. Dabei kommen für Beschichtungen unter anderem Stoffe wie Kunstharz, Kunststoff, Öl, Lack, Gummi oder auch Hartparaffine infrage. Zudem können auch galvanotechnisch sowie chemisch erzeugte Deckschichten aus Metall einen passiven Korrosionsschutz bewirken. Für diese Deckschichten werden unter anderem Metalle wie Zinn, Nickel, Gold, Chrom oder Kupfer sowie Legierungsschichten aus beispielsweise Nickel und Phosphor eingesetzt.

Dank des passiven Korrosionsschutzes können Korrosionsprozesse erheblich verlangsamt werden. So schützen geeignete Beschichtungslösungen vor allem gegen das korrosive Wasser besonders gut. Außerdem ist diese Art des Korrosionsschutzes kostengünstig. Allerdings treten all diese Vorteile nur dann ein, wenn die überzogenen Schichten auch wirklich absolut dicht sind. Anderenfalls kann sonst an den undichten Poren eine verstärkte Korrosion stattfinden.

Aktiver Korrosionsschutz:

Bei der Variante des aktiven Korrosionsschutzes werden die bei der Korrosion ablaufenden Reaktionen direkt beeinflusst und blockiert. Hierzu werden unterschiedliche Schutzbehandlungen von metallischen Oberflächen angewandt, welche einen aktiven, korrosionshemmenden Effekt erzielen. Diese Schutzbehandlungen werden unter anderem durch die Beeinflussung des Werkstoffes oder des korrodierend wirkenden Mediums erreicht. Hierfür eignet sich beispielsweise die Zugabe eines Hemmstoffes, welcher für die Abwehr der Korrosion zuständig ist. Beim Hemmstoff, welcher auch als Inhibitor bezeichnet wird, handelt es sich beispielsweise um eine verdünnte Hydrazin-Lösung. Diese wird vor allem in Kühlwasserkreisläufen oder in Kesselspeisewasseranlagen angewandt, um eine chemische Reaktion zwischen dem Wasser und dem Behälter oder den Rohren zu verhindern.

Auch das Entfernen von Stoffen, welche zur Förderung der Korrosion beitragen, bietet sich in diesem Fall an. Neben diesen grundlegenden Verfahren werden zudem auch elektrochemische Vorgänge zum aktiven Korrosionsschutz angewandt, die auf Basis der kathodischen sowie der anodischen Polarisation ablaufen. Bei der kathodischen Polarisation fungieren unedlere Metallschichten als Opferanode beziehungsweise als Schutzanode, welche sich bevorzugt auflösen. So wird die Korrosion des eigentlichen Bauteils verhindert, wodurch dessen Funktionsfähigkeit möglichst lange erhalten bleibt.

Ein klassisches Beispiel für einen kathodischen Korrosionsschutz ist die Verzinkung von Stahl oder die Anbringung von Legierungen aus Zink, Magnesium oder Aluminium. Im Gegensatz hierzu beruht die anodische Polarisation auf der Oxidation des Werkstoffes. Denn durch das Verfahren der Oxidation bildet sich auf der Oberfläche des Werkstoffes eine dünne Schutzschicht aus Korrosionsprodukten.

Diese Schicht dient dem Schutz des Werkstoffes vor weiteren Korrosionsangriffen. Auf Grundlage dieser Verfahren wird ein aktiver Korrosionsschutz zumeist bei solchen Werkstoffen eingesetzt, die sich aufgrund ihrer schweren Zugänglichkeit einer regelmäßigen Oberflächenbeschichtung entziehen. Dies betrifft unter anderem erdverlegte Kabel, Rohrleitungen oder Wasserbauwerke. Auch Kessel in Kraftwerken, Lagerbehälter in der Chemie oder die Außenhaut von Schiffen werden mithilfe dieses Verfahrens vor Korrosion geschützt und somit länger haltbar gemacht.

Welche Formen von Korrosion existieren?

Je nach Umgebungsbedingung treten verschiedene Formen von Korrosion auf. Dabei lassen sich nach DIN EN ISO 8044 folgende Korrosionsformen unterscheiden: Flächenkorrosion: Bei einer Flächenkorrosion wird durch die stattfindende chemische Reaktion der Großteil beziehungsweise die gesamte Oberfläche des Werkstoffes gleichmäßig beschädigt. Dabei herrschen am gesamten Werkstoff dieselben Korrosionsbedingungen. Sind die Korrosionsbedingungen jedoch örtlich verschieden, so entsteht eine Muldenkorrosion. Bei dieser Form handelt es sich um eine Sonderform der Flächenkorrosion, wobei die korrosionsbedingten Schädigungen des Werkstoffes aufgrund örtlich verschiedener Korrosionsbedingungen differieren. Folglich wird die Oberfläche des Werkstoffes ungleichmäßig stark beschädigt.

Lochkorrosion: Bei einer Lochkorrosion werden lediglich kleine Teile der Oberfläche zerstört. Von dort aus breitet sich die Korrosion in die nicht sichtbare Tiefe des Werkstoffes aus. Somit bleibt das gesamte Ausmaß der Korrosion bei dieser Form oftmals lange unbemerkt. Folglich ist eine frühzeitige Anwendung von Schutzmaßnahen hierbei oftmals nicht mehr möglich, wodurch größere Schäden entstehen können.

Kontaktkorrosion: Bei dieser Form der Korrosion stehen zwei verschiedene Metalle unter Einfluss von Feuchtigkeit miteinander in Kontakt. Infolge des Kontakts bildet sich am unedleren Metall ein anodischer Bereich, wodurch sich das Metall schneller auflöst. Parallel hierzu sinkt die Auflösungsrate des edleren Metalls.

Spaltkorrosion: Bei einer Spaltkorrosion wird die Oberfläche des Werkstoffes in schmalen Spalten angegriffen. Besonders geeignete Angriffsflächen für eine Spaltkorrosion bilden unter anderem Schweißnähte.

Welche Beschichtungsverfahren werden von Firmen zum Korrosionsschutz angewandt?

Korrosionsschutzunternehmen bieten verschiedene Beschichtungsverfahren an, die auf den Verfahren des aktiven und passiven Korrosionsschutzes basieren. So kann eine Oberfläche eines Bauteiles beispielsweise mithilfe von nicht rostenden Stoffen und Gemischen zum Korrosionsschutz beschichtet werden. Des Weiteren können auch chemische Korrosionsschutzmittel, Beschichtungen aus Lack sowie Verzinkungen zum Korrosionsschutz eingesetzt werden. Auch Öle, Fette und Wachse sind Stoffe, die häufig im Zusammenhang mit Korrosionsschutz verwendet werden. Denn diese schützen Werkstoffe wie Metalle vor Sauerstoffkontakt und folglich auch vor einem beginnenden Korrosionsprozess.

Neben diesen Möglichkeiten werden von Korrosionsschutz Firmen weitere Verfahren zum Korrosionsschutz angeboten. Hierzu zählt unter anderem die Zinklamellenbeschichtung, welche sich durch ihre geringe Schichtdicke sowie ihre hohe Belastbarkeit auszeichnet. Angewandt wird dieses Beschichtungsverfahren zum Korrosionsschutz unter anderem bei Massenschüttgut wie beispielsweise bei Federbandschellen, bei metrischen sowie gewindefurchenden Schrauben oder bei Klipsen. Dieses Verfahren ist aber auch als Korrosionsschutz für flächige Großteile, wie beispielsweise Achsträger oder Streben, geeignet.

Ein weiteres gängiges Beschichtungsverfahren basiert auf der Anwendung von kathodischem Tauchlack. Dieser zählt vor allem in der Automobilindustrie zu den meistverwendeten Schutzsystemen gegen Korrosion. Allerdings stellt bei diesem Verfahren der nicht vorhandene kathodische Korrosionsschutz eine Schwäche dar. Daher bietet sich zur Verwendung des kathodischen Tauchlacks zusätzlich eine Anwendung eines Zinklamellen-Basecoats an. Dieses Kombinationsverfahren eignet sich besonders gut für den Schutz von kleinen bis mittelgroßen Stanz-Biegeteilen. Welches dieser Verfahren jedoch das richtige ist, gilt es in Abstimmung mit den spezifischen Herausforderungen sowie den vorherrschenden Umgebungsbedingungen zu treffen.