Antriebstechnik

Antriebstechnik

Mechanische Komponenten für die lineare Antriebstechnik

Unabhängig davon, welche Energiequelle einen Motor oder eine Maschine antreibt, entscheidet vor allem die Qualität der mechanischen Antriebseinheiten, wie effizient und präzise die Energie in Bewegung umgesetzt wird. Technische Bauteile wie Getriebe, Kupplungen sowie Lager- und Führungselemente eines Antriebsstranges sind Verschleißteile, mit denen sich ein produzierender Betrieb bevorraten sollte, um im Bedarfsfall die Komponenten zeitnah tauschen zu können.

Zugehörige Themen

Optimales Gleiten oder Wälzen für optimalen Wirkungsgrad

Bei linear geführten Antriebssträngen besteht prinzipiell die Wahl zwischen Gleitlagern und Wälzlagern. Kugellager weisen den Vorteil der geringen Reibung auf. Der Wechsel vom Stillstand in eine zügige Bewegung erfolgt nahezu ohne Reibungswiderstand, also mit einem hohen Wirkungsgrad, zumal Schmierstoffe diesen Prozess unterstützen. Demgegenüber sind schmierstofffreie Antriebsstränge vorwiegend im Bereich der Gleitlager anzutreffen. In Umgebungen, in denen Stäube und Späne bei der Bearbeitung von Werkstoffen entstehen, sind Lager ohne fettende Schmiermittel oder Flüssigkeiten die erste Wahl, um Betriebsstörungen durch Verklumpungen zu vermeiden.
Mit Gleitlagern sind zudem besonders präzise Führungen möglich. Die gegeneinander reibenden Festkörper, insbesondere das Lager selbst, können aus einer speziellen Legierung oder aus Werkstoffen mit praktisch selbstschmierenden Eigenschaften gefertigt sein, zum Beispiel Graphit. Oder es kommen Kunststoffe zum Einsatz, die ein hochpräzises Gleiten ermöglichen, weil sich das Lager im direkten Kontakt mit der gleitenden Führungsstange befindet. Die schmierstofffreie Lösung führt bei intensiven Bewegungen im Dauereinsatz zu einem relativ hohen Verschleiß, weil auch Reibungshitze auf den Werkstoff einwirkt. Allerdings sind Gleitlager nahezu alternativlos, wenn hochpräzise Fertigungs- und Bearbeitungsschritte notwendig sind.