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Hochdrucklampen
Hochdrucklampen sind spezielle Gasentladungslampen. Sie bestehen aus einem geschlossenen Gefäß, in dem die Gasentladung von Natriumdampf unter Einwirkung eines Edelgases Licht erzeugt. Hochdrucklampen: Namensherkunft, Funktionsprinzip und Eigenschaften. Der Name der Lampen rührt von dem hohen Druck her, der bei der Reaktion von Natriumdampf und Edelgasen im Entladungsbehälter entsteht. Um diesem Stand zu halten, besteht der Behälter aus besonders stabiler und transparenter Aluminiumkeramik. Die Zündung beziehungsweise Initiation der Gasentladung wird durch elektrischen Strom im Kilovoltbereich mit speziellen Startgeräten erreicht. Erst nach einigen Minuten hat sich im Behälter genug Gas entladen, um die volle Leuchtkraft der Lampe zu entfalten. Die Lampen verfügen in der Regel über ein Edison-Gewinde zum Einschrauben in eine Fassung. Die Größe ist hierbei meist E27, E33 oder E40. Hochdrucklampen haben gegenüber Leuchtstoffröhren einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Dies liegt darin begründet, dass die Gasentladung selbst Licht erzeugt. Darüber hinaus ist kein fluoreszierender Stoff nötig, der zuerst eine Umwandlung in Lichtenergie durchlaufen muss. Bei dem Licht von Hochdrucklampen handelt es sich um monochromatisches Licht. Das bedeutet, dass der Spektralbereich des Lichtes auf eine bestimmte Wellenlänge begrenzt ist. Einsatzgebiete von Hochdrucklampen. Hochdrucklampen finden beispielsweise in Straßenlaternen Verwendung, wo ihre große Lichtausbeute von besonderem Vorteil für eine gute Ausleuchtung ist. Aufgrund des monochromatischen Lichts sind sie auch für Arbeiten in der Dunkelkammer bei der Entwicklung von Fotografien geeignet. Nicht zuletzt erfolgt auch ihr Einsatz als Pflanzen- und Terrarienlicht. Die folgende Liste, die sowohl Hersteller als auch Lieferanten und Großhändler für Hochdrucklampen enthält, können Sie vielfältig sortieren und filtern. Für eine weitere Eingrenzung und Individualisierung der Liste nutzen Sie bitte die Umkreissuche.
Hochdruckpumpen
Hochdruckpumpen sind Pumpen, die sehr hohen Druck erzeugen. Solche Pumpen werden in vielen verschiedenen Bereichen benötigt. Eine Hochdruckpumpe fördert das Medium nicht nur, sondern verleiht ihm mit dem hohen Druck zusätzlich die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Unterschiedliche Funktionsprinzipien von Hochdruckpumpen. Hochdruckpumpen arbeiten nach verschiedenen Prinzipien. Als Beispiele seien genannt: - mehrstufige Kreiselpumpen, - Spindelpumpen, - Plungerpumpen (Kolbenpumpe mit langgestrecktem Kolben), - Pitot-Tube-Pumpen, - mehrstufige Kreiselpumpen. Einsatzgebiete von Hochdruckpumpen. Da die Hochdruckpumpe das Medium nicht nur fördert, sondern ihm auch einen Druck von 70 bis 2800 Bar verleihen kann, kann sie Hochdruckfilter in der Wasseraufbereitungstechnik oder Anlagen zur Umkehrosmose betreiben. Eine Hochdruckpumpe eignet sich als Tiefbrunnenpumpe zur Bewässerung von Feldern oder als Pumpe für die Trinkwassergewinnung. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Regenerierung von Brunnen. Auch möglich ist der Einsatz von Hochdruckpumpen für das Wasserstrahlschneiden von harten Materialien. In vielen Bereichen der Wirtschaft kommen Hochdruckreinigungsgeräte zum Einsatz, auch sie arbeiten mit den sehr leistungsfähigen Pumpen. Wichtige Einsatzgebiete sind Filter- und Pumpentechnik für Hydraulik- und Getriebeöl sowie für Kühl- und Schmierstoffkreisläufe an Werkzeugmaschinen. So sind beispielsweise Spindelpumpen mit Druck- und Volumenregelungen sowie Kühlvorrichtungen ausgerüstet, um die erforderlichen Eigenschaften des Kühlschmierstoffs zu gewährleisten. Pumpen für abrasive Medien und sandresistente Schraubenpumpen müssen spezielle Eigenschaften aufweisen. Auf diesen Seiten sind nicht nur die Hersteller von Hochdruckpumpen aufgeführt, sondern auch Anbieter von Zubehörteilen wie Motoren, Ventilen, Armaturen, Fittingen, Leitungen bis hin zu Sensoren. Viele Firmen beraten ihre Kunden intensiv und liefern maßgeschneiderte Lösungen in Form von Einzelstücken oder Kleinserien.
Hochfrequenzgeräte
Ein Hochfrequenzgerät ist ein elektrotechnisches Gerät, das zum Senden und Empfangen von Signalen aus dem Hochfrequenzbereich genutzt wird. Oft werden Hochfrequenzgeräte auch als RF-Geräte bezeichnet, da die hochfrequenten Signale im Englischen radio frequency - kurz RF - genannt werden. Das Hochfrequenzgerät in der Medizin und der kabellosen Kommunikation. Hochfrequenzgeräte werden in den folgenden Branchen verwendet: - In der Medizin (beispielsweise bei chirurgischen Eingriffen), - In der kabellosen Kommunikationstechnik (zum Beispiel in UMTS-Netzen), - In der Luft- und Raumfahrttechnik (für den Betrieb von Testantennen). Hochfrequenzsignale werden nach Anwendungsbereich unterschiedlich eingeteilt. Wird ein Hochfrequenzgerät verwendet, ist zu beachten, dass die hochfrequenten Bereiche je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich eingeteilt sind. Dadurch unterscheiden sie sich von Messgeräten, die zum Beispiel Füllstände determinieren. Geräte, die in der Medizin verwendet werden, ermitteln Frequenzen oberhalb von einem Kilohertz. In der Elektrotechnik beginnt der hochfrequente Bereich dagegen bei etwa drei Megahertz und endet bei 300 Gigahertz. Durch die Spektrumanalyse den richtigen Hochfrequenzbereich ermitteln. Um den exakten Bereich zu ermitteln, in dem der Empfangs- und Sendebereich eines Hochfrequenzgeräts liegt, kann man sich einer sogenannten Spektrumsanalyse bedienen. Es existieren spezielle Analysegeräte, die meist tragbar und mit einem Informationsbildschirm verbunden sind, die den genauen Frequenzbereich anzeigen können. Darüber hinaus liefern sie nützliche Werte bezüglich der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV). Dadurch können Störquellen und Empfangsprobleme geortet bzw. vermieden werden.
Hochfrequenzkabel
Ein Hochfrequenzkabel ist ein Verbund aus elektrischen Leitern und Isolationsmaterial, der zur Übertragung von hoch- beziehungsweise höchstfrequenten Signalen verwendet wird. Auch Frequenzen von mehreren Gigahertz sind für diese Kabel kein Problem. Der Innendraht von Hochfrequenzkabeln besteht fast immer aus Kupfer. Dazu kommen ein Dielektrikum, Schirmungen und das Isolationsmaterial, welches sich meist aus einer Kunststoffmischung zusammensetzt. Industrielle und gewerbliche Verwendungsmöglichkeiten für Hochfrequenzkabel. Zu den bekanntesten und am meisten verwendeten Hochfrequenzkabeln gehören zweifellos die Koaxialkabel. Diese werden beispielsweise als: - Netzwerkkabel, - Antennenkabel, - TV-/Rundfunk-Kabel, - Kabel zur Messsignalübertragung, - Radarkabel genutzt. Insbesondere im Bereich der Sendetechnik sind Hochfrequenzkabel weit verbreitet. Je nach Art der Anwendung können sich Parameter wie Länge und Dicke, aber auch Dämpfung oder Frequenzgang der Kabel unterscheiden. Die Impedanz liegt bei einem Hochfrequenzkabel meist bei 50 Ohm. Unterschiedliche Kabeltypen - nieder- und hochfrequente Kabel im Überblick. Selbstverständlich sind von Hochfrequenzkabeln Kabel für die Übertragung niederfrequenter Signale zu unterscheiden. Außerdem dürfen Hochfrequenzkabel nicht mit Datenübertragungskabeln, Anschlusskabeln, Industrieelektronik- oder Spezialkabeln verwechselt werden. Hochfrequenzkabel werden oft auch mit dem Begriff HF-Kabel abkürzend bezeichnet. Hochfrequenzkabel in jeder Ausführung vom kompetenten Fachmann beziehen. Wird für eine Anwendung ein Hochfrequenzkabel benötigt, muss man als Unternehmer Anbieter finden, die diese herstellen, verkaufen oder installieren. Natürlich möchte man sich dabei ein möglichst ideales Preis-Leistungs-Verhältnis sichern. Mit der Suchmaschine ist das jetzt möglich. Durch die umfangreiche Trefferliste hat man einen guten Überblick über Lieferanten und Dienstleister von Hochfrequenzkabeln. Auf Wunsch kann man die Ergebnisse filtern und einschränken, bevor man sich näher mit den einzelnen Anbietern auseinandersetzt.
Hochfrequenzschweißen
**Hochfrequenzschweißen** ist ein Verfahren zum Zusammenfügen von Kunststoffen. Ein elektrisches Hochfrequenzfeld versetzt die Moleküle der Werkstoffe in Bewegung und erhitzt sie so. Durch Druck erfolgt das Zusammenfügen. **Hochfrequenzschweißen in der Kunststofffertigung** Beim Hochfrequenzschweißen können polare Kunststoffe unter Ausnutzung ihres chemischen Aufbaus fest zusammengefügt werden. Anders als neutrale Kunststofftypen wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polystyrol (PS) haben polare Kunststoffe wie Polyvinylchlorid (PVC), Polyamide (PA) und Acetate Dipole. Das bedeutet, dass ihre Struktur Moleküle mit zwei entgegengesetzten elektrischen oder magnetischen Polen aufweist. Die zu verschweißenden Kunststoffe werden einem hochfrequenten elektromagnetischen Wechselfeld ausgesetzt, das die Dipole der Kunststoffe anregt. Dadurch geraten sie in Bewegung, etwa 27 Millionen Mal pro Sekunde, und erwärmen sich. Der anschließend ausgeübte Druck auf die Werkteile fügt sie an den erhitzten Bereichen zusammen. Danach kühlen sie aus und erhärten. Die Schweißnaht hat dann die identischen Eigenschaften wie die benachbarten Materialbereiche, ist also genauso stark. Die vier wesentlichen Faktoren, die das Schweißergebnis bestimmen, sind: - der Pressdruck - die Schweißleistung - die Schweißdauer und - die Kühldauer. Diese Parameter verstellt man je nach Material, um das optimale Ergebnis zu erzielen. **Vorteile des Hochfrequenzschweißens** Vorteilhaft beim Hochfrequenzschweißen ist, dass es ein kontinuierliches Verfahren ist. So lassen sich auch größere Bereiche ohne Absetzen des Schweißgerätes bearbeiten. Außerdem handelt es sich um ein sehr genaues Verfahren, da nur die zu verbindenden Bereiche erwärmt werden. Hochfrequenzschweißen nutzt man unter anderem für die Herstellung dieser Produkte: - Planen - Persenningen - Zelten - Poolfolien - Werbeflächen - Gummiboote und andere aufblasbare Produkte - Flüssigkeitstanks - Kinoleinwänden - Ventiltrommeln. Anbieter von Hochfrequenzschweißen beraten Sie fachmännisch, um das Verfahren optimal für Ihre Belange einzusetzen.
Hochfrequenzverstärker
Ein Hochfrequenzverstärker wird in bestimmten Bereichen der Elektrotechnik eingesetzt, um besonders hohe Frequenzen (ab 16.000 Hertz) zu übertragen. Je nach Konstruktion kann solch ein Verstärker einen besonders umfassenden Frequenzbereich (Breitbandverstärker) abdecken oder lediglich auf einen Frequenzteilbereich ausgerichtet sein (selektiver Verstärker). Verwendung in der Radio- und Funktechnik. Eingesetzt wird der Hochfrequenzverstärker in mehreren Bereichen. In der Funktechnik übernimmt er die Funktion, das ausgehende Signal zu verstärken, damit es besonders viele Empfänger erreicht. Er kann jedoch auch den Empfang verbessern: Angeschlossen an eine Antenne maximiert er das eingehende Signal - beispielsweise UKW- oder Satelliten-Signale - und verteilt es auf mehrere Stationen. Weitere Einsatzgebiete sind beispielsweise: - Nachrichtentechnik, - Aufnahmestudios (eingebaut in Synthesizern, Equalizern etc.), - Unterhaltungselektronik (in Audioverstärkern und ähnlichen Geräten). Die Grenzfrequenz vom Hochfrequenzverstärker ist sehr groß. Der Hochfrequenzverstärker grenzt sich dadurch von anderen Verstärkern ab, dass seine Grenzfrequenz in einem sehr hohen Bereich liegt. Dies bedeutet, dass das Gerät erst bei sehr hohen Frequenzen vom Durchlassbereich (Signale werden unbeeinflusst übertragen) in den Sperrbereich (Dämpfung der eingehenden Signale) übergeht. Oft lässt sich dieser kritische Punkt im Rahmen eines gewissen Spielraums vom Nutzer exakt festlegen. Komplexe Systeme erfordern exakte Justierungen. Sofern ein Hochfrequenzverstärker in ein System eingebunden wird, sollte die Installation dringend von einer Person übernommen werden, die sich im Bereich der Elektrotechnik umfassend auskennt. Ansonsten passiert es bei einem unsachgemäßen Anschließen leicht, dass der Verstärker nicht wie gewünscht funktioniert. Die Gefahr besteht in diesem Falle darin, dass entweder der Verstärker selbst kaputt geht, oder aber er die Signale nicht richtig weiterleitet und die anderen Komponenten des Systems beschädigt werden. Alle eingetragenen Anbieter von Hochfrequenzverstärkern sind hier übersichtlich aufgeführt. Sie lassen sich nach „Beste Ergebnisse“, Alphabet oder Postleitzahl sortieren. An den Kürzeln erkennen Sie, ob es sich um Hersteller (HS), Dienstleister (DL), Händler (HL) oder Großhändler (GH) handelt.
Hochgeschwindigkeitskameras
**Hochgeschwindigkeitskameras** machen Videoaufnahmen mit hohen Bildfolgen. Sie kommen vor allem in der Forschung und in der industriellen Produktion zum Einsatz. **Digitale und analoge Hochgeschwindigkeitskameras** Kinofilme werden normalerweise mit 24 Bildern pro Sekunde wiedergegeben. Die Bildrate bei Fernsehübertragungen beträgt hingegen je nach Region entweder 25 oder 29,97 fps (frames per second). Diese Spannbreite von 24 bis knapp 30 Bildern pro Sekunde entspricht auch in etwa der menschlichen Wahrnehmung. Würde man nun Aufnahmen mit einer der besagten Bildraten stark verlangsamen, käme dies einer Diashow gleich, da die tatsächliche Bildanzahl gleich bliebe. Um nun aber eine möglichst flüssige Zeitlupe zu bewerkstelligen, benötigt man demzufolge eine Kamera, die deutlich mehr Bilder pro Sekunde aufzeichnen kann. Solche Kameras heißen Hochgeschwindigkeitskameras. Wie bei herkömmlichen Kameras kann man zunächst zwischen analogen und digitalen Hochgeschwindigkeitskameras unterscheiden. Diese können unter anderem in Hinsicht auf ihre mögliche Bildrate, ihre eigentliche Funktionsart sowie in der Art, wie das Bildmaterial tatsächlich aufgezeichnet wird, abermals unterteilt werden. So gibt es zum Beispiel analoge Hochgeschwindigkeitsfilmkameras, die mit bis zu 360 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Zudem gibt es aber auch analoge Drehprismenkameras mit einer möglichen Bildrate von 10.000 fps und sogenannte Trommelkameras, die ebenfalls analog sind und 20.000 fps aufzeichnen. Darüber hinaus gibt es aber auch analoge Drehspiegelkameras, die unglaubliche 25 Millionen Bilder pro Sekunde aufzeichnen können. **Digitale Hochgeschwindigkeitskameras mit hohen Bildraten** Bei digitalen Hochgeschwindigkeitskameras liegt die Bildrate durchschnittlich bei 500 bis 1000 fps. Dabei sind je nach verwendetem Kamerasensor auch Aufnahmen mit bis zu 7000 fps möglich. Der bis dato höchste Wert einer Digitalkamera liegt bei 1.000.000 Bildern pro Sekunde. Dies ist aber ein theoretischer Wert, da die mögliche Speicherkapazität zumindest bei hochauflösenden Aufnahmen von 1504x1128 Bildpunkten auf 100 Bilder pro Aufnahme limitiert ist.