Hersteller, Dienstleister, Großhändler und Händler im B2B bei „Wer liefert was“
Suchen nach:

7 Anbieter für „Prüfung von Druckbehältern“

 
Anbieterdetails
Land
3
4
Standort

Standortfilter zurücksetzen

Lieferantentyp
5

Behälter, die unter Druck stehen, deren Innendruck also höher als der Außendruck ist, bezeichnet man als Druckbehälter. Typische Druckbehälter sind Gaslagerbehälter, Druckluftbehälter, Hydraulikspeicher und Kondensatoren. Diese spezielle Art von Behältern weist aufgrund ihrer Beschaffenheit ein Gefährdungspotenzial für die direkte Umgebung auf, das regelmäßige Sicherheits- und Funktionsüberprüfungen erforderlich macht. Die Prüfung der Druckbehälter kann je nach Einschätzung des Gefährdungspotenzials von unterschiedlichen Instanzen durchgeführt werden. Die Prüfung von Druckbehältern mit einem vergleichsweise niedrigen Gefährdungspotenzial (zum Beispiel einfache Druckluftbehälter in der Industrie oder Druckluftbehälter in Fahrzeugbremsanlagen) kann von einer sogenannten "befähigten Person" ausgeführt werden. Sobald das Füllvolumen des zu prüfenden Behälters jenseits von 1.000 l/bar liegt oder andere gefährdende Kriterien erfüllt sind, muss zur Prüfung eine zugelassene Überprüfungsstelle (wie zum Beispiel TÜV oder DEKRA) hinzugezogen werden. Auch in diesem Fall jedoch können Fachleute als befähigte Personen zum Einsatz kommen. Sie übernehmen dann etwa die Druckablassung des Behälters, die Reinigung, das Dichtschließen und die Nachbereitung der Prüfung.

Verschiedene Kriterien wie beispielsweise die Temperatur, das im Behälter befindliche Medium, der maximal erreichte Druck und das Korrosionsverhalten des Druckbehälters sind entscheidend dafür, auf welche Art und von wem die Prüfung der Druckbehälter durchgeführt wird. Unter Umständen kann eine Prüfung wiederkehrend durchgeführt werden, ohne dass der Behälter hierbei geöffnet werden muss. Auch eine Prüfung ohne Außerbetriebnahme des Druckbehälters kann eventuell eine Option sein. Wichtige zu prüfende Teile des Druckbehälters sind unter anderem das Sicherheitsventil, die Berstscheibe, der Temperaturbegrenzer und die Überfüllsicherung. Verantwortlich für die Sicherheit des Druckbehälters ist immer der Betreiber. Er kann Experten hinzuziehen, die ihm dabei helfen, eine Gefährdungsbeurteilung und ein Sicherheitskonzept zu erstellen.

Swiss Safety Center AG

SVTI Schweizerischer Verein für technische Inspektionen

Edelstahlverarbeitung Josef Rupprecht

IBS Schlauch- und Armaturentechnik GmbH

KASAG Swiss AG

RMT Rohr- und Maschinenanlagentechnik GmbH

Bollazzi AG